Red Hat rüstet Kingfisher Baumärkte aus
Europas größte und weltweit drittgrößte Baumarktkette migriert sämtliche seiner 240 Castorama- und Brico Dépôt-Märkte auf Red Hat Enterprise Linux mit Oracle-Datenbanken. Zu den Gründen für diese Entscheidung zählen die Stabilität der Red Hat Software sowie die Qualität von Service und Support. Mit Red Hat ist das Unternehmen in der Lage, die Anzahl der benötigten Server zu halbieren und die Investitionen bereits nach acht Monaten zu amortisieren. Gleichzeitig profitiert Kingfisher von einer zehnfachen Steigerung der Systemleistung.
Angesichts der Menge und Komplexität an Daten, die in jedem der
Märkte für die Logistik und das Tagesgeschäft anfallen, sind
Systemzuverlässigkeit und -verfügbarkeit der IT-Systeme
unverzichtbar für Kingfisher. Seit 1997 nutzten die Castorama- und
Brico Dépôt-Märkte eine IT-Infrastruktur mit zwei Servern. Einer
der Server war ein Digital UNIX Alpha-Server mit den
Produktiv-Tools und kommerziellen Applikationen sowie einer Oracle
v7-Datenbank und der Anwendung FORMS. Der zweite Server war ein
NT-Server für die Infrastruktur einschließlich Netzwerk-, Domain-,
Druck- und Dateiserver. Als die Kingfisher-Verantwortlichen
erfuhren, dass der Support sowohl für den UNIX- als auch für den
NT-Server in Kürze enden würde, standen sie vor der Aufgabe, die
riesige IT-Architektur ihrer Castorama- und Brico Dépôt-Märkte zu
erneuern.
Kingfisher entschied sich für Open Source-Lösungen, da die
Ausgereiftheit und Zuverlässigkeit dieser Plattform dem Unternehmen
eine sichere Migrationsplanung erlaubt. Bei der Frage, welche
Linux-Distribution eingesetzt werden sollte, war die Entscheidung
schnell gefällt. Stabilität und Support hatten für Kingfisher
höchste Priorität, und daher war Red Hat Enterprise Linux die
einzige Wahl für das Unternehmen.
„Insgesamt boten die meisten Open Source-Distributionen die
Leistungsmerkmale, die wir brauchten, inklusive
Infrastruktur-Dienste,“ erklärt Bernard Grulois, verantwortlich für
Architektur und Infrastruktur bei Kingfisher IT Services, der
weltweiten IT-Abteilung des Konzerns. „Aber nur Red Hat konnte uns
eine unternehmensfähige Linux-Distribution mit einer Qualität an
Service, Garantieleistungen und Support bieten, die wir für unser
geschäftskritisches Informationssystem benötigen, um ungestörte
Geschäftsabläufe in unseren europäischen Kingfisher-Baumärkten zu
gewährleisten.“
Die neue Architektur umfasst Anwendungs-Tools und Datenbank,
bestehend aus Oracle AS10G mit einer Oracle 9i-Datenbank sowie
WEBFORMS für die technischen Bausteine (funktional
isoperimetrisch). Mittlerweile ist jeder Markt in Frankreich,
Italien, Spanien, Polen und Russland mit Red Hat Enterprise Linux
ausgerüstet. Die zugehörige Hardware umfasst einen HP ProLiant ML
370 G4-Server mit 8 GB Speicher, Intel Dual-Core-Prozessoren und 5
x 140-GB-Festplatten in einem RAID-1-Verbund.
Nach einer dreimonatigen Testphase in Spanien wurden die Server in den Märkten der übrigen Länder installiert. Mit Red Hat Enterprise Linux fanden die Verantwortlichen von Kingfisher IT Services eine Lösung, die sämtliche Systemanforderungen der Castorama- und Brico-Dépôt Märkte mit nur einem Server abdeckt, und mit der sowohl die Anwendungen als auch die Infrastrukturdienste auf derselben Hardware laufen können. Unterm Strich bedeutet dies große Kosteneinsparungen sowie noch schnelleren Einsatz und Updates.
„Wir sind mit unserer Wahl äußerst zufrieden“, erklärt Grulois. „Die Investition hat sich bereits nach weniger als acht Monaten amortisiert, und wir profitieren zudem langfristig von den Vorteilen, die uns Red Hat Enterprise Linux bei Wartungsfreundlichkeit, Kosteneinsparungen und Sicherheit bietet. Darüber hinaus verzeichnen wir eine beeindruckende Leistungssteigerung. Wir konnten die Geschwindigkeit unseres Systems verzehnfachen und die Gesamtqualität der Dienste verbessern. Auch Endanwender sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.“
„Der Erfolg der Kingfisher Group mit den überwältigenden Resultaten bei Investitionsrendite und Systemleistung zeugt von den zahlreichen Vorteilen, die Red Hat und Open Source zu bieten haben“, erklärt Tim Yeaton, Senior Vice President of Enterprise Solutions von Red Hat. „Wir sind froh, dass Kingfisher den Wert unseres Supports und unserer Dienstleistungen erkannt hat und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“