Red Hat Enterprise Linux 6.2 ist verfügbar
Das zweite Update von Red Hat Enterprise Linux 6 bietet Verbesserungen in den Bereichen Performance, Hochverfügbarkeit und Identity-Management. Ferner erzielt die neue Version Topergebnisse im zweistufigen SAP-SD-Standard-Application-Benchmark-Test.
Red Hat hat Red Hat Enterprise Linux
6.2 allgemein freigegeben. Das Update enthält eine
Reihe von Verbesserungen, insbesondere in den Bereichen
Performance und Skalierbarkeit. Ein Beleg dafür sind die
Spitzenwerte, die Red Hat Enterprise Linux 6 in einer
Mehrkern-Linux-Konfiguration im zweistufigen SAP-Sales-and-
Distribution (SD)-Standard-Application-Benchmark-Test (1)
erzielt. Red Hat Enterprise Linux 6 ist damit nachweislich für
den Einsatz in umfangreichen Mission-Critical-Umgebungen
geeignet.
"Aufgrund der leistungsstarken Funktionen des Updates und der
beeindruckenden SAP-Benchmark-Ergebnisse können Unternehmen sich
voll und ganz auf Red Hat Enterprise Linux 6.2 verlassen",
sagt Jim Totton, Vice President und General Manager
der Platform Business Unit bei Red Hat. "Die
Betriebssystemplattform bietet eine ausgezeichnete Basis für eine
hohe Performance in physischen, virtuellen und
Cloud-Umgebungen."
Unternehmen können problemlos mit Red Hat Enterprise Linux 6 auf
die neueste Multi-Core-Technologie migrieren. Im aktuellen
zweistufigen SAP-SD-Standard-Application-Benchmark-Test kam Red
Hat Enterprise Linux 6 auf mehr als 22.000 SAP-SD-Benchmark-User.
Das HP-ProLiant-DL980-G7-System unter Red Hat Enterprise Linux 6
nutzte alle 80 Kerne und 160 Threads in dem Acht-Prozessorsystem
unter MaxDB 7.8 und dem SAP Enhancement Package 4 für SAP ERP
6.0. Der Benchmark-Test ergab das bislang beste Linux-Ergebnis in
der SAP-Welt. Die Resultate verdeutlichen die Leistungsfähigkeit
der PREMA-Architektur des HP-ProLiant-DL980-G7-Systems mit
intelligenter CPU-Caching-Technologie, belegt durch die
Certification Number 2011052 vom 2. Dezember 2011.
"Unternehmen benötigen heute Lösungen, mit denen sie ihre
IT-Landschaften automatisieren, skalieren oder virtualiseren
können und sie damit optimal an die Geschäftsanforderungen
anpassen können", sagt Martin Whittaker, Vice President Systems
und Solutions Engineering, Enterprise Servers, Storage und
Networking bei HP. "Durch die optimale Abstimmung von Red Hat
Enterprise Linux mit HP-ProLiant-DL980-G7-Systemen können
Unternehmen die Leistungsfähigkeit von Open Source auch im Rahmen
der HP Converged Infrastructure nutzen und erzielen eine hohe
Verfügbarkeit, mehr Kapazitäten und eine optimale
Performance."
Red Hat Enterprise Linux 6.2 bietet deutliche
Verbesserungen beim Ressourcenmanagement und der Verfügbarkeit.
Dazu kommen neue Funktionen in den Bereichen Storage- und
Dateisystem-Performance und Identity-Management.
Ausgebaut in Red Hat Hat Enterprise Linux wurden die Funktionen
für das Management von Systemressourcen. Service-Provider oder
IT-Abteilungen, die Applikationen als gehostete Services in einer
Multi-Tenant-Umgebung bereitstellen, können jetzt Maximalwerte
für CPU-Zeiten, Geschäftsprozesse oder virtuelle Maschinen
festlegen. Damit lassen sich SLAs effizienter überwachen und
Prioritäten für einzelne Services festlegen, ähnlich denen, wie
sie für Quality of Services (QoS) für Netzwerke eingesetzt
werden.
Das High-Availability-Add-On von Red Hat Enterprise Linux 6.2
unterstützt den Betrieb als VMware-Gast. Die virtuellen Maschinen
unterstützen dabei auch das Cluster-Dateisystem GFS2. Unternehmen
haben damit die Möglichkeit, für bestimmte Teile ihrer
virtualisierten Infrastruktur High-Availability-Funktionen zu
nutzen und sie können Red Hat Enterprise Linux mit einem VMware
Hypervisor einsetzen.
Neu in Red Hat Enterprise Linux 6.2 sind auch Erweiterungen der
Storage- und Dateisystem-Funktionen, wie die Unterstützung von
iSCSI Extension für RDMA. Damit stehen in einer
Standard-10Gb-Ethernet-SAN-Umgebung selbst für anspruchsvollste
Speicheranforderungen alle Vorteile einer niedrigen Latenz und
eines hohen Datendurchsatzes zur Verfügung. Unternehmen können so
auf teure Infiniband-Hardware oder andere dedizierte
Interconnection-Verbindungen verzichten. Weitere Verbesserungen
des Dateisystems betreffen das Delayed Meta Data Logging,
asynchrone und parallele Schreibzugriffe plus die Unterstützung
mehrerer aktiver Samba-Instanzen. Dadurch verbessert sich die
gesamte Performance und Verfügbarkeit in umfangreichen,
geclusterten Samba-Umgebungen.
Das Identity-Management von Red Hat Enterprise Linux 6.2 bietet
Tools zur schnellen Installation, einfachen Konfiguration und
komfortablen Verwaltung der Server-Authentifizierung und
-Autorisierung in Linux/Unix-Umgebungen. Gleichzeitig besteht die
Möglichkeit der Kommunikation mit dem Microsoft Active Directory.
Unternehmen können so ihre Linux-Infrastrukturen sehr einfach und
kostengünstig administrieren. Ein zentrales Identity-Management
und die hostbasierte Zugriffskontrolle reduzieren den
Verwaltungsaufwand, vereinfachen die Vergabe von Benutzerrechten
und verbessern die IT-Sicherheit.
Performance hat in allen Unternehmen Priorität. Red Hat
Enterprise Linux 6.2 beschleunigt die I/O-Prozesse im Netzwerk
und verbessert den Datendurchsatz im Netzwerk um bis zu 30
Prozent. Dazu kommen Filesystem-Erweiterungen, die für schnellere
Lese-/Schreibzugriffe sorgen und die Systemauslastung insgesamt
verbessern.
Ferner plant Red Hat, bis zum Ende dieses Monats Red Hat
Enterprise Linux 5.8 auszuliefern. Darüber hinaus sind auch die
Entwicklungsarbeiten an Red Hat Enterprise Linux 7, dem nächsten
großen Release, bereits in vollem Gange. Red Hat erhielt dazu von
Kunden und Partnern sowie aus der Red Hat Enterprise Linux 7
Ideas Discussion Group – zugänglich über das Red Hat Customer
Portal – vielfältige Anregungen. Dieses Feedback ermöglicht dem
Unternehmen, Red Hat Enterprise Linux zur Grundlage der kommenden
Generation von Betriebssystemplattformen zu machen.
Red Hat Enterprise Linux ist ab sofort online über
das Red Hat Network oder die Subscription-Manager-Funktion
(https://access.redhat.com/subscriptions
) verfügbar. Zusätzliche technische Details zur Version 6.2 gibt
es unter http://www.redhat.com/rhel/server/whats_new
.
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(1) Die Tests wurden auf einem HP ProLiant DL980 (2,40 GHz, acht
Intel-Xeon-Prozessoren E7-4870, 80 Kerne, 160 Threads) mit einem
zweistufigen SAP-SD-Standard-Application-Benchmark-Test und SAP
Enhancement Package 4 für SAP ERP 6.0 sowie MaxDB 7.8 unter Red
Hat Enterprise Linux 6 durchgeführt. In dieser Konfiguration kam
das System auf 22.713 SAP-SD-Benchmark-User, belegt durch die
Certification Number 2011052 vom 2. Dezember 2011.