HOCHVERFÜGBARKEITS-ADD-ON
Das Hochverfügbarkeits-Add-On ermöglicht dazu
Failover-Funktionen für Standardanwendungen wie Apache, MySQL und
PostgreSQL, die sich alle mit Ressourcen wie IP-Adressen und
Einzelknoten-Dateisystemen zu hoch verfügbaren Diensten kombinieren
lassen. Das Hochverfügbarkeits-Add-On kann außerdem auf einfache
Weise auf eine beliebige benutzerdefinierte Anwendung erweitert
werden, die durch ein init-Skript nach UNIX System V-Standards
(SysV) gesteuert wird.
Bei Verwendung des Hochverfügbarkeits-Add-Ons kann für die Cluster-Clients unterbrechungsfrei ein Failover eines hoch verfügbaren Dienstes von einem Knoten auf einen anderen stattfinden. Mit dem Hochverfügbarkeits-Add-On kann dazu absolute Datenintegrität gewährleistet werden, wenn ein Cluster-Knoten die Steuerung eines Dienstes von einem anderen Cluster-Knoten übernimmt. Erzielt wird dies durch eine sofortige Isolierung fehlerhafter Knoten im Cluster, um die Beschädigung von Daten zu verhindern. Die verwendete Methode, wird als „Fencing“ bezeichnet. Das Hochverfügbarkeits-Add-On unterstützt mehrere Arten von Fencing-Vorgängen, darunter Fencing auf Grundlage des Energieversorgungs-Netzwerks und Fencing auf Grundlage des Storage Area Networks (SAN).
Features und Vorteile des Hochverfügbarkeits-Add-Ons
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Features |
Vorteile |
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Clustering |
Mit diesem Add-On von Red Hat können Sie für die Hochverfügbarkeit von Anwendungen sorgen, indem Sie Ausfallzeiten reduzieren und SPOFs in Clustern eliminieren. Außerdem werden Anwendungen, die nicht reagieren, isoliert, um der Beschädigung wichtiger Unternehmensdaten vorzubeugen. |
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Conga |
Die Conga-Anwendung in Red Hat Enterprise Linux bietet für das Hochverfügbarkeits-Add-On zentralisierte Konfigurations- und Verwaltungsfunktionen. |
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Corosync |
Corosync ist ein wichtiges Cluster im Hochverfügbarkeits-Add-On, mit dem das Totem Single Ring Ordering and Membership-Protokoll implementiert wird. Dadurch entsteht eine äußerst ausgereifte, sichere, leistungsstarke und schlanke Hochverfügbarkeitslösung. |
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Integrierte Virtualisierung |
Die Virtualisierung ist in den modernen Datenzentren von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Red Hat Enterprise Linux ist nicht nur ein erstklassiges Gastbetriebssystem auf den wichtigen Hypervisor-Systemen, sondern kann auch als Virtualisierungshost eingesetzt werden. Die Virtualisierung wird unter Verwendung der kernelbasierten Virtual Machine-Technologie (KVM) direkt in den Red Hat Enterprise Linux-Kernel integriert. Da die Virtualisierung in den Kernel integriert ist, steht den Administratoren die gesamte Bandbreite an Systemverwaltungsfunktionen, Sicherheits-Tools und Zertifizierungen in Red Hat Enterprise Linux zur Verfügung. |
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Fencing und Unfencing |
Beim Fencing wird der Ressourcenzugriff über einen Cluster-Knoten, der keinen Kontakt mehr mit dem Cluster hat, unterbunden. Auf diese Weise werden unkoordinierte Änderungen an Ressourcen wie gemeinsam genutztem Speicher vermieden. Red Hat hat erhebliche Verbesserungen beim reservierungsbasierten SCSI-3 PR-Fencing vorgenommen. Indem Cluster-Administratoren die manuellen Spezifikation zum Registrieren und Reservieren von Schlüsseln und Geräten zulassen, können sie den Clustered Logical Volume Manager (CLVM) umgehen und die Konfiguration und die Systemflexibilität verbessern. Nach dem Fencing ist normalerweise ein Neustart des getrennten Cluster-Knotens erforderlich, damit er dem Cluster wieder sicher hinzugefügt wird. Durch Unfencing kann der Zugriff jedoch auch über einen Knoten erneut aktiviert werden, wenn der Start ohne Administratoreingriff erfolgt. |
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Verbessertes System zur Cluster-Konfiguration |
Das System zur Cluster-Konfiguration unterstützt jetzt andere Ladeoptionen als XML, darunter Lightweight Directory Access Protocol (LDAP). Das erneute Laden der Konfiguration wird im gesamten Cluster überprüft und auf einfache Weise synchronisiert, wodurch der Vorgang benutzerfreundlicher und leichter verwaltbar ist. |
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Integrierte Virtualisierung |
Jetzt können Sie virtualisierte KVM-Gäste als verwaltete Dienste ausführen. |
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Cluster-Verwaltung über eine funktionsreiche grafische Benutzeroberfläche (GUI) |
Die Webschnittstelle LuCI wurde in Red Hat Enterprise Linux 6 neu gestaltet und wird jetzt auf TurboGears 2 ausgeführt. |
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Einheitliche Protokoll- und Debugging-Funktionen |
Systemadministratoren können Protokolle für Cluster-Systeme jetzt über einen einzigen Cluster-Konfigurationsbefehl aktivieren, erfassen und lesen. |